Medikamente

Zu Risiken und Nebenwirkungen…

Von Anfang an wollte ich keine Medikamente. Ein Risiko, welches ich bewusst eingehen wollte. Erst wenn es nicht mehr gehen würde, würde ich zu den, vom Arzt empfohlenen Medikamenten greifen.

Eine zusätzliche Hilfe ohne Medikamente:

  1. eine gesunde und vollwertige Ernährung (am besten Mischkost)
  2. vernünftige Lebensweise (was ist vernünftig für einen selber?)
  3. vernünftige, moderate Bewegung (dem Alter und Fitness entsprechend)
  4. Vermeidung von Stress-Situationen (manchmal „frommer“ Wunsch)
  5. regelmäßige Einnahme orthomolekularer Nahrungsergänzungen und Mineralien
  6. Vermeidung von „minderwertigen“ Lebensmitteln (was ist minderwertig?)
  7. Verständnis der Umwelt: Freunde, Verwandte, Partner
  8. LTO3 – ein Naturprodukt was ich per Zufall entdeckte

Wichtig ist, dass man bei einer bewussten Weigerung Medikamente einzunehmen, vermehrt auf seinen Lebensstil und Ernährung achten muss! Der Verständlichkeit halber, gehe ich auf die einzelnen Punkte kurz ein:

Zu Punkt 1: (gesunde und vollwertige Ernährung)

Es hilft nichts, sich hier was vorzumachen und zu denken, “mir kann nix passieren”,”ich bin gesund”; “ich merke nichts” usw. Leider haben wir Menschen die Fähigkeit gewisse Situationen zu beschönigen und zu verstecken. Aber, ein ADSler muss auf seine Ernährung aufpassen; ob er will oder nicht.

Je mehr er sich von Fastfood und Fertiggerichten, Süßigkeiten und anderen modernen Lebensmitteln ernährt, die unseren “Lifestyle” so angenehm machen sollen, desto mehr werden Probleme auftauchen. Ein ADSler muss höllisch“ aufpassen, was den Verzehr von Produkten aus weißem Mehl, oder Zucker bzw. deren „Produkte“ daraus, betrifft.

Es werden auch immer wieder ernährungsbedingte Probleme auftauchen, wie Unverträglichkeiten auf bestimmte Lebensmittel sowie Milch und Milchprodukte.

Ernährungsumstellung: Jetzt – Gleich – Sofort?

Es bringt nichts, von heute auf morgen gleich auf Vollwertkost umzusteigen. Hier gilt es vernünftig zu sein und sich langsam an die Vollwertkost und den damit verbundenen neuen Lebensrhythmus zu gewöhnen.

Wichtig ist, das erklärte Ziel in kleinen Schritten zu erreichen. Und, es soll Freude machen. Verbissenheit ist total fehl am Platz.

Zu Punkt 2: (vernünftige Lebensweise)

Damit verbunden ist auch eine Umstellung seiner Lebensweise. Es ist nicht nur die Ernährung, die hier helfend eingreifen kann, sondern auch die Denk- und Lebensweise:

  • Entweder man stellt seine Lebens- und Denkweise, als auch die Ernährung komplett um,
  • oder man lebt weiter wie bisher.

In beiden Fällen muss man mit den Folgen – positiv/negativ – leben. Es ist keine Kur, die vielleicht ein paar Wochen gemacht werden kann, sondern ein Lebensweg, der in das Denken komplett eingreift.

Zu Punkt 3: (vernünftige, moderate Bewegung)

Zu allem gehört auch eine vernünftige, moderate Bewegung. Anfänglich schafft man vielleicht nicht mehr als ein paar Minuten gehen, später mag das Tempo etwas erhöht sein.

Man sollte dabei den Punkt auch nicht vergessen, dass Bewegung Freude machen soll. Es bringt absolut nichts, verbissen seine Runden zu drehen. Mit ca. 10-15-min “strammen” Gehens beginnen, aber so, dass man sich während des Laufens noch unterhalten könnte.

Sobald man merkt, dass die Kräfte nachlassen oder man außer Atem kommt, aufhören. Ein zweiter Punkt ist gute wetterfeste Kleidung und Schuhwerk.

Ein weiterer, nicht unwichtiger Faktor ist die Regelmäßigkeit. 3-4x pro Woche zu 30min – Minimum – sind ideal, um den Stoffwechsel wieder auf Vordermann bringen und man sollte es diesbezüglich nicht scheuen, einen ausgebildeten Fachmann zu Rate zu ziehen.

Zu Punkt 4: (Vermeidung von Stress-Situationen)

Stress ist “tödlich” für einen ADSler. Stressige Situationen machen ihn konfus, aggressiv, er/sie reagiert wie ein wildes Tier, dass man in die Enge getrieben hat.

In der Hektik des Alltags wird das leider zu oft übersehen. Hier ist es für einen ADSler sehr wichtig, solche Situationen möglichst zu meiden. Dazu gibt es mehrere Varianten: von ganz kleinen, bis ganz große.

Sehr viele reagieren auch nicht mit sehr einfühlsamen Verständnis. Eine andere Möglichkeit ist sein Leben entsprechend umzugestalten, was sicher die einschneidenste Änderung der Lebensweise ist. Sie ist aber die effizienteste.

Ein Punkt ist auch noch folgender: Was für den einen Stress und ein lähmendes Gefühl sein mag, kann für einen anderen die “Würze des Alltags” bedeuten. Man kann hier also kein allgemein gültiges Rezept abgeben. Im Endeffekt muss es jeder für sich selber heraus finden.

Eine weitere Möglichkeit Stress abzubauen ist Bewegung – siehe Punkt 3 – und sich auch öfter mal eine “Auszeit” gönnen. Das kann in Verbindung mit einem guten Buch sein, Musik hören, ein gutes Gespräch führen usw. Möglichkeiten derer gibt es viele und jeder sollte für sich seine persönliche Linie finden.

Zu Punkt 5: (regelmäßige Einnahme orthomolekularer Nahrungsergänzungen und Mineralien)

Das ist einer der umstrittensten und emotionalsten Punkte, die ich persönlich selber erlebt habe. Von, teilweise hasserfüllter Abneigung und der damit verbundenen entsprechenden Reaktion, bis hin zu kompletter Zustimmung und/oder Begeisterung sind ALLE Emotionen vorhanden. Ich habe alle möglichen und unmöglichen Reaktionen – auch aus den eigenen familiären Reihen – erlebt.

Des Weiteren ist gerade in diesem Sektor die sprichwörtliche “Hölle” los! Selbsternannte Gurus und Esoteriker, “Fachleute” und was weiß ich nicht noch alles, tummeln sich hier herum, die einem eine schnelle Heilung und sogar zusätzlich geschäftlichen Erfolg versprechen – bei einer entsprechenden vertraglich gebundenen und oft sehr kostenpflichtigen Weiterempfehlung.

Nahrungsergänzungen vom Discounter

Auch so genannte Nahrungsergänzungen vom Discounter sind der Renner! Es entstehen deshalb immer wieder heiße Diskussionen über den Sinn und Unsinn der Einnahme solcher Nahrungsergänzungen. Man braucht dazu nur in den Suchmaschinen das Stichwort „Nahrungsergänzungen“ eingeben.

Ein ADSLer muss hier selber sein Konzept finden und sollte auch eine fachliche Person (Arzt oder Apotheker, Ernährungsberater usw.) zu einem aufklärenden Gespräch hinzuziehen.

Zu Punkt 6: (Vermeidung „minderwertiger“ Lebensmittel)

Alles, was in dieser modernen Gesellschaft als “cool” “in” oder “must-have” gilt, muss nicht unbedingt förderlich für den Körper oder den Stoffwechsel sein. Die moderne Ernährung hat sich leider sehr weit vom natürlichen Bedürfnis des Menschen entfernt.

Die mehr und mehr entstehenden, so genannten Zivilisationskrankheiten, zeigen sehr deutlich, dass der Stoffwechsel mit dem schnellen Schritt der modernen Gesellschaft nicht mehr mithalten kann.

Leider reagieren manche Menschen derart unsensibel auf ihren Lebensrhythmus, dass sie sich an den jeweiligen Zustand schon gewöhnt haben.

Viele Unpässlichkeiten werden auch als “Alterserscheinung” und momentanes Unwohlsein abgeschmettert und hier eine Allergie oder eine Krankheit überhaupt zu entdecken ist, selbst für einen gut geschulten Fachmann sehr schwer und zeitaufwändig.

Zu Punkt 7: (Verständnis der Umwelt)

Dieser Punkt ist wohl einer der schwierigsten und selbst ein ADSler hat für SICH auch nicht immer das vollste Verständnis. Viele Menschen leben auch jahrelang mit der ADS und den dazu gehörigen “Nebenwirkungen” ohne jemals zu ERAHNEN, dass sie ADSler sind.

Auch Gespräche und Analysieren derselben helfen einem seinen Weg zu finden. Gespräche mit einen Arzt oder Psychiater sind ebenfalls sehr hilfreich. In manchen Ländern gibt es sogar Kliniken bzw. speziell ausgebildete Ärzte, die auf die kleinsten Hinweise reagieren.

In den USA ist man, speziell was die ADS betrifft, schon etwas weiter als in EUROPA! Hier hat man immer noch etwas Mühe, besonders was die ADS bei ERWACHSENEN betrifft!

Zu Punkt 8: (LTO3 – ein Naturprodukt)

Dieses Naturprodukt entdeckte ich vor ein paar Jahren per Zufall. Ich war auf der Suche nach einem natürlichen Produkt. Besonders, wenn ich in stressige Situationen kam, spürte ich, dass ich schnell am Limit meiner Kräfte war.

Ich bestellte ein paar Dosen und teste sie über etwa 2 Jahre. Warum so lange? Ich setzte sie immer wieder ab um meine Reaktionen DAVOR und DANACH festzustellen.

So kam ich drauf, dass es bei mir ist bei jedem anderen unterschiedlich – einen 10-14 Tage Rhythmus gab. Das heißt: als ich mit der Einnahme dieses Produkts begann, merkte ich nach etwa 14 Tagen eine spürbare Verbesserung meiner Kräfte.

Ich konnte mich besser konzentrieren, war weniger abgelenkt, weniger schnell müde und erschöpft! Aus persönlicher Erfahrung kann ich es nur empfehlen. Für weitere Informationen: LTO3 – Alle Infos.