WEB Ernährung

Der Mensch fühlt sich nur dann körperlich gesund, wenn sein Stoffwechsel exakt geregelt ist. Dieser bedingt den jeweiligen Gesundheitszustand des menschlichen Körpers. Machen sich erste Anzeichen eines gestörten Stoffwechsels bemerkbar, so ist es erforderlich sofort mit den notwendigen Maßnahmen zu beginnen, um ein Fortschreiten der Störungen zu unterbinden.

Als Vorboten bzw. Anfänge von Stoffwechselkrankheiten sind u. a. Appetitlosigkeit, Ermüdungserscheinungen, Schlaflosigkeit sowie Magen- und Darmstörungen anzusehen. Schließlich entwickeln sich aus den Anfangsstadien Rheuma, Gicht, Ischias, Nieren- und Blasenleiden, Gallen- und Leberleiden, Zuckerharnruhr und die gefürchtete Arterienverkalkung, um nur einige zu nennen.

Es kann nicht bestritten werden, dass viele Krankheiten hauptsächlich auf einem unzulänglichen Funktionieren der Organe beruhen. Durch unzweckmäßige Ernährung, schlechte Verdauung und fehlerhaften Abbau der aufgenommenen Nahrungsmittel entsteht allmählich eine Selbstvergiftung des Organismus (Autointoxikation). Hierdurch verliert der Körper immer mehr seine Widerstandsfähigkeit.

Um die Gesundheit zu erhalten oder sogar wieder zu erlangen, ist eine vollständige Ausnutzung der aufgenommenen Nahrung notwendig. Die dem Körper mit der Nahrung angebotenen Stoffe müssen richtig umgebildet und alle verbrauchten Stoffe restlos vernichtet werden. Das ist die Aufgabe eines geregelten Stoffwechsels.

Es liegt auf der Hand, dass eine vollwertige Ernährung nicht immer zum Ziele führen kann. Sie bildet jedoch eine gute Grundlage für eine gesunde, ausgewogene, moderne Ernährung.

Dass die vollwertige Ernährung auf unseren Websites in den Vordergrund gestellt wird, liegt nicht daran, dass Ernährung wichtiger wäre als z.B. körperliches Training, richtige Atmung, gesunde Luft oder seelisch-geistige Hygiene. Es liegt vielmehr an unseren derzeitigen katastrophalen Ernährungsgewohnheiten hinsichtlich der Qualität, Quantität und der Verteilung der Mahlzeiten.

Praktisch alle Zivilisationskrankheiten könnten unter dem Einfluss einer konsequenten leichten Vollwert-Ernährung „geheilt“ werden. Leider wird die Aufklärungsarbeit oft nicht als ärztliche Leistung gewertet und niemand ist bereit sie zu honorieren. Zudem ist es sehr schwer, die Ernährungsgewohnheiten zu ändern.

Tatsächlich ist es leichter, einen Menschen zu einer Operation zu veranlassen, als zu einer Änderung seiner Ernährungsgewohnheiten! Auch um unsere eingefahrenen Ernährungsgewohnheiten zu ändern, bedarf es einer Kraft. Den Impuls dazu muss der Verstand geben. Aber im Alltag siegen meistens Nachlässigkeit und Bequemlichkeit über alle guten Vorsätze.

Zudem braucht der Organismus Zeit, um aus den neuen, gesunden Bausteinen einer Selbstvergiftung entgegenzuwirken, die Folgeerscheinung auszugleichen und einen „neuen, gesunden Körper“ aufzubauen.

Niemals ist ein hohes Ziel mit billigen Mitteln erreicht worden! Der hohe Einsatz aber wird durch eine sturmfeste Gesundheit mit optimalem Gewicht und einer fröhlichen, optimistischen Stimmungslage belohnt. Schließlich ist die Erhaltung der Lebensvorgänge mit einer Empfindung der Lust- und Lebensfreude gekoppelt.

Essen bringt Freude. Tatsächlich ist Essen nicht nur Nahrungsaufnahme; ein wichtiger Teil unseres Wohlbehagens entsteht durch den ruhigen Genuss einer guten Mahlzeit; auch Bekömmlichkeit ist eine Sache des Genießens.

Lassen Sie sich, wann immer es möglich ist, zu Hause im Familienkreis, bei geselligem Beisammensein oder ähnlichen Gelegenheiten, ausreichend Zeit, appetitlich zubereitete Speisen zu „erleben“. Zur vernünftigen Ernährung in einer hektischen Zeit gehört, dass Sie sich auf das Essen freuen und es in Muße verzehren: Vernünftige Ernährung ist bewusstes Vergnügen!!!